Der Gesamtauftrag des Kompetenzzentrums Pro Qualifizierung definiert sich innerhalb des bundesweiten Netzwerks „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) in erster Linie aus dem Nationalen Integrationsplan der Bundesregierung:
"Das Beratungs- und Informationsnetzwerk IQ entwickelt im Auftrag der Bundesregierung und in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und nicht staatlichen Trägern neue Strategien zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation von Migranten, Aussiedlern und anerkannten Flüchtlingen." (NIP, S. 79). Er orientiert sich vorrangig am Bundesinteresse und leistet einen Beitrag zu verbesserten Wirksamkeit der arbeitsmarktpolitischen Instrumente des SGB II/III.
In diesem bundesweiten Netzwerk IQ werden in sechs Handlungsfeldern Maßnahmen und Strategien entwickelt, die Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang zu Qualifizierung und Beschäftigung erleichtern sollen.
Die Aktivitäten in den Handlungsfeldern werden jeweils durch ein Kompetenzzentrum gesteuert. Für das Handlungsfeld Interkulturelle Öffnung ist es das Kompetenzzentrum Pro Qualifizierung.
Das Kompetenzzentrum koordiniert den Facharbeitskreis Interkulturelle Öffnung und die Transferprojekte. Der Facharbeitskreis bündelt die Expertise im Handlungsfeld und unterstützt den Transfer. Die Transferprojekte und -stellen erarbeiten und erproben Instrumente, Konzepte, Handlungsempfehlungen und transferieren die Ergebnisse in Zusammenarbeit mit dem Facharbeitskreis.
Die inhaltliche Steuerung des Kompetenzzentrums inklusive der netzwerkbezogenen Öffentlichkeitsarbeit erfolgt durch den Geschäftsbereich Migration & Qualifizierung des DGB Bildungswerk. Die Finanzsteuerung wird durch die IQ Consult durchgeführt.
Die Transferprojekte werden von ATIAD, MOZAIK, IQ Consult, DGB Bildungswerk e.V. sowie dem westdeutschen Handwerkskammertag durchgeführt.
Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Netzes „Integration durch Qualifizierung“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).