Warum Good Practice?

Gute Beispiele, sich aktiv für Chancengleichheit und gegen Fremdenfeindlichkeit in der Arbeitswelt zu engagieren, gibt es viele. Doch meist beschränkt sich ihre Bekanntheit auf einen begrenzten Teilnehmendenkreis oder einen beschränkten Raum. Damit bleiben sie auch in der Wirkung begrenzt. Dabei könnten sie zum einem ein wichtiges Zeichen nach außen setzten: Seht her – wir setzen uns ein! Und zum anderen können sie als Beispiel dienen, selbst aktiv zu werden.

Die Good Practice Datenbank und die Handreichung “Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren! Aktiv gegen Rassismus – Aktionsformen für die Arbeitswelt“ stellt Aktionen für Chancengleichheit und gegen Diskriminierung aus der Arbeitswelt vor. Dabei ist die Datenbank und die Handreichung auf Ergänzung angewiesen – wer hier noch nicht vertreten ist, sollte sich melden und uns über seine Aktion informieren! Wir werden sie gerne aufnehmen. Dabei ist keine Aktion zu klein, um nicht vorgestellt zu werden – es sind gerade die kleinen Aktionen, die gezielt auf Missstände aufmerksam machen und zur Nachahmung anregen. Und es ist für uns kein Auswahlkriterium, wer uns die Aktivität einreicht – ob Betriebsrat, einzelne Arbeitnehmerin oder Geschäftsleitung – alle Aktionen sind uns willkommen! Jede umgesetzte Idee oder Initiative, jedes ‚Sich-beteiligen’ hat eine enorme Wirkung. Diese Kommunikation der Beispiele ist wichtig! Einmal um nach außen zu zeigen: wir engagieren uns; zum anderen, um zu zeigen: so ist es möglich! Wir möchten Mut machen, sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu engagieren – dafür brauche wir Mithilfe: informieren Sie uns über Ihre Aktionen – wir bieten dann den Rahmen, um die Aktion bekannt zu machen!

Die Datenbank und die Handreichung verstehen sich nicht als „Leistungsnachweis“. Sie sollen vor allem zeigen: Ihr steht nicht allein – überall engagieren sich Aktive gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Die Bekanntmachung der Aktivitäten soll einen Überblick über die Aktionsformen für die Arbeitswelt geben und einen Erfahrungsaustausch ermöglichen. Aber insbesondere soll sie Mut machen, weil sie viele Aktionen in der Arbeitswelt gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung zeigt. Denn es muss gelten: „Wer kämpft, kann verlieren – wer nicht kämpft, hat schon verloren! Wir sind aktiv gegen Rassismus!“

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