
Insgesamt wurden 375 Frauen aus Ungarn, Italien, Niederlande und Spanien sowie Rumänien als entsendendes Land befragt , von denen 55 Prozent arbeitslos und die andere Hälfte meist unterhalb ihrer erlernten Ausbildung in schlechter bezahlten unqualifizierten Jobs im Reinigungs- oder Gaststättengewerbe sowie im Kranken- und Pflegebereich arbeitete.
Vor allem die Frauen in Italien, Ungarn und Spanien arbeiteten zwar meist in Tätigkeiten, für die keine Computerkenntnisse benötigt wurden. Dennoch wird hier ein Wandel an den Anforderungen sichtbar, da bei einem Teil der Tätigkeiten in Zukunft Computerkenntnisse eine größere Rolle spielen werden. Die Autoren und Autorinnen kommen zu dem Schluss, dass speziell auf die Bedürfnisse der Migrantinnen zugeschnittene Ansätze in IT-Schulungen verstärkt werden sollen. So sollten interaktive, informelle Trainingsmethoden genutzt werden. Weiterhin wurde ein freier oder zumindest günstiger Zugang zu Computer und Internet als wichtig angesehen. Zudem sei eine offizielle Zertifizierung der Trainingsangebote sinnvoll, um den Nutzen für die Teilnehmerinnen zu erhöhen.
Die Studie "Immigrant women, e-skills & employability in Europe"